Politik & Gesellschaft

Fachforum Politik und Gesellschaft

Die Arbeitsgruppen des Fachforums bearbeiten das Themenfeld Politik und Gesellschaft. Mit ihrer Expertise wollen die Teilnehmenden der AGs beispielsweise Beteiligungsverfahren verbessern, mögliche Modelle für einen gemeinnützigen Wohnungsbau erarbeiten oder sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen.

IBA’27-Arbeitsgruppe "Bürgerbeteiligung"

Bild: Robert Thiele

Die Arbeitsgruppe Beteiligung arbeitet an einer Handreichung für Bauträger und Kommunen. Sie soll dabei helfen das richtige und passgenaue Beteiligungsverfahren auszuwählen.

Dabei beschäftigen sie sich mit Fragen wie: Was sind Merkmale guter Bürgerbeteiligung?  Welche Verfahren passen für welche Fragestellungen? Welche Rolle spielt die Moderation? Wie erreiche ich alle Zielgruppen? Wie komme ich in angemessener Zeit zu guten Ergebnissen? Braucht es Kümmerer? Welche Klippen gibt es?

Um für das komplexe Thema Beteiligung genügend Austausch und Input zu haben, hat die Arbeitsgruppe zwei Formate gewählt: Die klassischen Arbeitsgruppentreffen und »Apéro und Input«, bei dem ein gelungenes und innovatives Beteiligungsverfahren vorgestellt wird.

IBA’27 AG Gemeinschaftliche Wohnformen

Bild: IBA’27 / Röttger

Wie können die wohnungspolitischen Diskussionen wieder zukunftsweisende Kraft gewinnen und sinnstiftend für Innovationen im Wohnen im Sinne neuer Gemeinschaftlichkeit wirken?

Die AG »Gemeinschaftliches Wohnen« beschäftigt sich mit neuen Bauträgerformen, Genossenschaften und Gemeinschaftsprojekten. Sie begleitet die Debatten um eine Bodenreform-Offensive, um eine »neue Gemeinnützigkeit« oder auch um das wiedererstarkte Interesse für »Commons« und Gemeingüter.

In den bisherigen Arbeitstreffen wurden Themenfelder abgesteckt, IBA-Projekte gesichtet und Vorträge zu »Neue gemeinschaftliche Wohnkonzepte«, zur »Bürgerstiftung Communia« Metzingen und zum »WohnquartierPlus« Stuttgart-Rot gehört. Beim  letzten Arbeitstreffen besuchten die AG das von der Baugenossenschaft Neues Heim geplante Wohnbauprojekt in der Prevorster Straße in Stuttgart-Rot, das sich ebenfalls um die Teilnahme an der IBAʼ27 bewerben möchte.

Schwerpunkte der weiteren Arbeit sollen die kritische Begleitung, Unterstützung (z.B. alternative Finanzierungsformen) und gegebenenfalls Initiierung von gemeinschaftsorientierten IBA-Projekten sein.

IBA’27-Arbeitsgruppe "Smart City"

 

Mit der Digitalisierung von Städten und Quartieren verbinden sich wirtschaftliche, mobilitätsbezogene, energetische und ökologische Hoffnungen. Die AG befasst sich mit den sozialen, ethischen und politischen Risiken der Digitalisierung aus zivilgesellschaftlicher und beteiligungsorientierter Sicht.

Ziele:

  • die digitale Stadt selbstbewusst mitgestalten
  • Zukunfts-Gespräche in den Quartieren initiieren
  • sozialdigitale Kompetenzen der Bürger fördern
  • ein Leitbild für die humane Smart City und Quartiere 4.0 entwickeln
  • konkrete Smart City-Projekte mit einem ethischen Diskurs begleiten

Start der AG war im Juni 2019. In einem Vortrag gab  Frau Prof. Kropp einem Überblick über die »Cyborg-Öffentlichkeit der Smart City«.

Das zweites AG-Treffen fand im Juli 2019 statt. Themen waren das Projekt ›i_city‹ der Stuttgarter Hochschule für Technik und das Projekt ›luftdaten.info‹. Die AG tauschte sich auch über zentrale AG-Themenaspekte aus.

Die nächste Schritt ist die Kontaktaufnahme mit der EnBW zwecks des geplanten smarten Quartiers »Der neue Stöckach«. Außerdem soll die Stadt Stuttgart dazu befragt werden, welches Smart City-Konzept sie verfolgt und welche Rolle darin ethische Überlegungen spielen.

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