Wirtschaft & Mobilität

Fachforum Wirtschaft und Mobilität

Mobilität und Wirtschaft spielen in urbanen Räumen eine bedeutende Rolle. Die Arbeitsgruppen des Fachforums erarbeiten, wie die Themen Mobilität und Wirtschaft in den IBA’27-Projekten mitgedacht und umgesetzt werden können.

Bild: Bosch

Die Arbeitsgruppe »Smart Mobility in a Smart City« entwickelt neue, auch unkonventionelle Modelle für das Grundbedürfnis Mobilität.

Mobilität ist und bleibt ein Grundbedürfnis der Menschen. Die IBA’27-Netzprojekte bieten große Gestaltungsmöglichkeiten und kommen meist nicht ohne ein Mobilitätskonzept aus. Welche Mobilitätslösungen bieten sich in einer zukünftigen Stadt?

Die AG schaut sich Mobilitätsstudien und Untersuchungen als Basis für den Blick in die Zukunft an. Dazu gehören neue Studien über das Mobilitätsverhalten in Stuttgart und der Region. Bei Diskussionen tragen die Teilnehmenden Erfahrungswerte, Kenntnisse und Visionen aus dem eigenen Umfeld und Hintergrund bei. Wichtig sind nicht nur fachlich-technische Aspekte, sondern auch gesellschaftliche, rechtliche, umweltorientierte und soziale Sichten. Wertvoll auch: Erfahrungswerte aus anderen Städten im In- und Ausland.

Ziele der AG:

  • Neue Mobilitätskonzepte im Quartier und außerhalb, die 2027 modern und zukunftsweisend sind, entwickeln, ausarbeiten, bewerten
  • Eine Mobilitäts-Vision »Ein Tag im Quartier 2037« (ja, 2037: was ist zukunftsweisend für die Dekade nach 2027?)
  • Die AG steht als Ideengeber und als Ansprech- und Diskussionspartner für IBA’27-Projekte bereit und wirkt auch an der Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte mit

Einladung zur Mitarbeit:

Die AG »Smart Mobility in a Smart City« trifft sich ca. einmal im Monat. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich als aktives Mitglied in die AG einzubringen.

Bild: AG Zukunft der Arbeit

In einer Arbeitsgesellschaft entscheidet sich das Schicksal der Menschen am Schicksal der Arbeit. In dem Maße, in dem die Arbeit verschwindet oder zumindest ihren Charakter verändert, müssen die Fragen des Zusammenlebens neu gestellt werden. Die Arbeitsgruppe »Zukunft der Arbeit« befasst sich mit dieser Frage und entwickelt daraus Ideen und Vorschläge für das zukünftige Wagenhallen Quartier.

Wie wird im Wagenhallen Quartier in Zukunft gearbeitet und braucht es ein neues Verhältnis zur Arbeit? Wie schafft die Region Stuttgart Räume zur Schöpfung und Entwicklung individueller Kräfte, die zu Kreativität führen und Innovationen ermöglichen? Brauchen wir statt weiterer Arbeitsunorte nicht mehr Freiräume, poetische Leerstellen und Plätze der Muße?

Das Experimentierfeld und Kulturschutzgebiet des Kunstvereins Wagenhalle dient der Arbeitsgruppe als Treffpunkt, Inspiration und Labor. Hier kann neues Arbeiten, schwäbisches Tüfteln und Widerstand gegen die verordnete Betriebsamkeit beobachtet werden.

In kreativer Umgebung treffen sich Künstler, Kreative, Architekt, Planer und interessierte Bürger zum Dialog. Mehrere Treffen der Arbeitsgruppen befassten sich schon mit verschiedenen Arbeitsbegriffen und Gegenpolen, dem Thema Arbeit und Nachhaltigkeit (Müssen wir weniger arbeiten?), der Frage nach Freiraum und Arbeit sowie der künstlerischen und kreativen Arbeit im Prozess und warum diese Form von Arbeit in Zukunft wichtiger werden könnte.

Weitere Themen werden unter anderem sein: Arbeit in der Krise. Raum für Kreativität und Innovation. Wirtschaft als Befreiung von Arbeit. Die Ideen und Gedanken der Arbeitsgruppe sollen zu einer Ausstellung führen, welche als Empfehlung für die zukünftige Planung am Wagenhallen Quartier dienen!

Die AG freut sich über interessierte Teilnehmer und Input-Geber.

Bild: AG Mobilitätshubs

Mobilität im urbanen Raum wird sich zu einer inter- und multimodalen Mobilität verändern, die den Menschen neue Mobilitätsalternativen eröffnet. Die AG Mobilitätshub analysiert Räume mit starkem Entwicklungspotenzial wie die Station Stuttgart-Vaihingen. Stadtteil und Mobilitätshub stehen in ihrer Entwicklung in enger Wechselbeziehung.

Am Beispiel Vaihingen wird die Vernetzung besonders deutlich. Der Bahnhof Vaihingen gewinnt durch den Ausbau zum Regionalbahnhalt an Bedeu­tung und gegebenenfalls auch durch einen Seilbahnhalt und eine mögliche Seilbahnver­bindung zur Quartiersentwicklung auf dem Eiermann-Areal. Er soll mit dem SynergiePark sowie Bahnhofsvorfeld und dem Busbahnhof auf der gegenüberliegenden Seite der DB-Gleistrasse verknüpft werden. Das Potenzial der Fläche als städtebau­liches Bindeglied zwischen der Ortslage Vaihingen und dem Synergiepark soll dabei herausgearbeitet werden.

Übergeordnete Strategien der Multimodalität der Zukunft sollen aufzei­gen, wie Herausforderungen als Chancen für eine Änderung des Mobilitätsverhaltens genutzt werden können. Unter Einbezug von Partnern können innovative und zukunftsweisende Lösungen zu Angeboten vor Ort entwickelt und direkt in der Praxis erlebbar gemacht werden.

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