04.03.21
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Stadt machen nach Corona

Die Pandemie beschränkt Mobilität und lenkt unser Augenmerk auf die unmittelbare Umgebung. Nichtstun und Schönreden bestraft sie mit exponentiellen Fallzahlen, Leid und explodierenden Folgekosten. »Provinziell ist nicht mehr jenes Denken, das nicht über die eigene Örtlichkeit hinausreicht, die Nachbarschaft oder die Gegend, in der man lebt. Provinziell ist jene Vorstellung, die nicht über die Gegenwart hinausreicht«, so Carolin Emcke Anfang Februar in der Süddeutschen Zeitung.

Wie machen wir weiter in unseren Städten und Dörfern? Lehrt uns die Katastrophe, achtsamer und kreativer mit der Ressource Raum umzugehen? Folgt den Erkenntnissen der Klimawissenschaft nun beherztes Handeln? Gar ein neues Zeitalter der Gemeinschaft und Solidarität? Oder kehren wir erschöpft zurück zu alten Rezepten? Im Zwiegespräch mit wechselnden Gästen spürt IBAʼ27-Intendant Andreas Hofer den Folgen der Corona-Katastrophe für das gemeinsame Stadt-machen nach.

Die Gesprächsreihe findet voraussichtlich bis Mai jeden zweiten Donnerstag statt.

Donnerstag, 04.03.2021, 18 bis 19 Uhr (Livestream; Link folgt)

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