07.02.24
Filmbeiträge

Index of Modern Architecture: ABC zur modernen Architektur

Das internationale Symposium »Index of Modern Architecture« bildete den Abschluss und Höhepunkt der dreitägigen IBA’27-Veranstaltung zum Erbe der Moderne. Das Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart konzipierte das Symposium. In pointierten Kurzvorträgen stellen hier Architekt:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen je einen Begriff vor, der ihnen für den Diskurs um moderne Architektur wichtig erscheint. 

Die einzelnen Vorträge stehen hier als Video in englischer Sprache zur Verfügung.

Index of Modernity

Der erste Vortrag zu Buchstabe A kommt von Sokratis Georgiadis mit dem Titel »Athen«. Georgiadis war von 1994 bis 2018 Professor für Architektur- und Designgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er studierte Architektur an der TU Berlin und arbeitete rund zehn Jahre als Architekt in Griechenland. 1986 promovierte er mit einer Arbeit über Sigfried Giedion. Anschliessend lehrte er an der ETH Zürich, an den Universitäten Zürich und Bern sowie an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Seine neueste Veröffentlichung ist das Buch »Bauhaus and Greece, Athens 2021« (hrsg. mit Andreas Giacumacatos)

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Der zweite Vortrag Bricolage hielt Tom Emerson. Er gründete 2001 zusammen mit Stephanie Macdonald in London »6a architects«. Sie entwerfen Gebäude und Außenräume für Kunst und Bildung. Emerson ist außerdem Dekan des Departments Architektur der ETH Zürich und Professor für Architektur. Er leitet an der ETH ein Studio, das die Beziehung zwischen Herstellung, Landschaft und Ökologie untersucht.

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»Colonialism« ist der Beitrag von Tania Mancheno zum Buchstaben C. Dr. Mancheno ist freie Wissenschaftlerin und Dozentin für Politikwissenschaft und Geographie an der Universität Hamburg. Außerdem ist sie assoziiertes Mitglied der Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind dekoloniale und afrozentrisch-feministische Theorien, das Phänomen der postkolonialen urbanen Gewalt und der europäische Umgang mit Kolonialismus.

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Verena Hartbaum ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen der Universität Stuttgart. Sie erhielt ihren M.A. in Architektur und Stadtforschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sie setzt sich in ihrem Vortrag mit dem Begriff »Dissent« auseinander.

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Elad Horn ist Azrieli Research Fellow und Doktorand am Technion, der technischen Universität in Israel. Sein Design Master absolvierte er an der Harvard University. Elads Forschung in Architekturgeschichte und Digital Humanities untersucht, wie wirtschaftliche Transformationsprozesse neue architektonische Ausdrucksformen hervorbringt. Sein Vortrag trägt den Titel »Economy«.

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Markus Allmann ist Professor für Architektur an der Universität Stuttgart und seit 1987 Gründungspartner von Allmann Sattler Wappner Architekten in München. Das Büro wurde Ende 2021 in allmannwappner gmbh umbenannt. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht. Sein Kurzvortrag dreht sich um den Begriff »Experiment«.

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Vera Krimmer studiert am Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart und befasst sich mit einem intersektionalen Blickwinkel auf Architektur. Ihr Kurzvortrag trägt den Titel »Feminism«.

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Sam Jacob ist Leiter des Sam Jacob Studio für Architektur und Design. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören ein neues Gebäude im Londoner Stadtteil Hoxton sowie Projekte für das Science Museum, das V&A und das Somerset House. Sam Jacob ist Professor für Architektur an der University of Illinois in Chicago und derzeit Gastprofessor an der TU Wien. Er setzt sich in seinem Vortrag mit dem Begriff »Fiction« auseinander.

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Peter Eisenman ist Gründer und Leiter des in New York ansässigen Architekturbüros Eisenman Architects. Er ist ein international anerkannter Architekt, Pädagoge, Publizist und Theoretiker. Im Jahr 1967 gründete er das Institute for Architecture and Urban Studies (IAUS) in New York City und war bis 1982 dessen Direktor. Sein Beitrag trägt den Titel »Form«.

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Michaela Melián ist Professorin für zeitbasierte Medien an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung als Musikerin, bevor sie in München und London Bildende Kunst studierte. In ihrer Arbeit entwickelt sie mit Objekten, Fotografie, Film, Musik und Text vielschichtige Erinnerungsfelder. Ihre Methode bezeichnet sie als »Politik der Erinnerung«. 2019 wurde sie von der Staatsgalerie Stuttgart eingeladen, an der Gruppenausstellung »Weißenhof City« teilzunehmen und entwickelte eine ortsspezifische Arbeit in dem Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret.

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Bernhard Furrer ist Experte des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) für die Bewertung und Überwachung von Welterbestätten. Von 1980 bis 2006 war er Denkmalpfleger der Stadt Bern und leitete 1983 die Aufnahme der Berner Altstadt in das Welterbe. Von 1997 bis 2008 war er Präsident der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) und von 2000 bis 2013 Professor an der Accademia di Architettura in Mendrisio. Er war stimmberechtigtes Mitglied der Jury des offenen Ideenwettbewerbs Weißenhof Stuttgart.

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Dasha Kuletskaya, geboren in Minsk, Weißrussland, ist Architektin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen, Deutschland. Im Jahr 2021 erhielt sie das IDEA-League-Forschungsstipendium, um am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich zu forschen. Ihre Forschung konzentriert sich auf Fragen von Land, Finanzen, Immobilien, Architektur und der Produktion von Wohnraum im Kontext des globalen Kapitalismus. In ihrer Dissertation befasst sie sich mit der postsowjetischen Transition auf dem Wohnungsmarkt in Minsk. Vor ihrer Promotion arbeitete sie als Architektin in verschiedenen Planungsbüros in Wien, Moskau, Aachen und Köln.

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Mahy Mourad ist Architektin und Designerin. Sie hat an mehreren Universitäten Architektur unterrichtet und lehrt seit 2017 Design an der American University in Kairo. Mahy Mourad erwarb 2014 einen M.Sc. in Integrated Urbanism & Sustainable Design an der Universität Stuttgart. Sie gründete das Studio 39 für Design- und Architekturforschung. Seit den frühen 2000er Jahren hat sie mehrere Projekte in Ägypten und im Ausland realisiert, und ihre Arbeiten wurden in Kairo, Alexandria, Dubai, Stuttgart und London ausgestellt. Ihre Forschungen konzentriert sich auf Architektur und modernes Erbe im Ägypten des 20. Jahrhunderts.

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Ute Margarete Meyer ist Urbanistin. Sie ist Professorin an der Fachhochschule Biberach, hat Projekte für Kommunen, Ministerien und internationale Institutionen geleitet und verfügt über Master- und Executive-Abschlüsse der Columbia University und der London School of Economics and Political Science. Ute Meyer ist Mitbegründerin von urbanes.land, einem akademischen Institut und einer Non-Profit-Organisation (Stuttgart/Berlin/Zürich), die sich mit Perspektiven für halbstädtische/ländliche Gebiete, Peripherien und Metropolränder befasst.

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Tazalika M. te Reh ist Architektin und Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte Architektur in Köln, Bochum und an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend promovierte sie an der TU Dortmund und war für Architekturbüros in Köln und Boston tätig. Sie arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Architekturpraxis, Lehre, Mentoren- und Kuratorenschaft und visuellem Immobilienmarketing. Seit 10 Jahren beschäftigt sie sich mit rassifizierten Räumen. Hierzu stellt sie Zusammenhänge zwischen gebauter und entworfener Umwelt, Geschichte und Wissensproduktion her — Kontexte, die sich als geographische und nicht-geographische Räumen lesen lassen, und sie erforscht die Anwendbarkeit ihrer Erkenntnisse in konkreter Architektur.

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Xavier de Jarcy arbeitet als Journalist für Télérama, dem ersten französischen Kulturmagazin. Er schreibt über Design, Architektur, Städte und andere Themen. Im Jahr 2015 veröffentlichte er »Le Corbusier, un fascisme français« und 2018 gab er mit Marc Perelman »Le Corbusier, zones d’ombre« heruas.

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Stephan Petermann ist Chefredakteur von VOLUME, einem Magazin, das sich seit 2021 mit Architektur und Design beschäftigt. Er hat einen Master-Abschluss in Architekturgeschichte und Theorie der Bauwerkserhaltung von der Universität Utrecht (2001-2007) und studierte Architektur an der TU Eindhoven (2001-2005). Seit 2006 ist er ein langjähriger Mitarbeiter von Rem Koolhaas und unterstützt ihn in den Bereichen Forschung, Strategie, Redaktion und Kuratierung.

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Ievgeniia Gubkina ist Architektin, Architekturhistorikerin und Kuratorin für Architektur- und Kunstprojekte. Sie ist Mitbegründerin der NGO Urban Forms Center. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Architektur und Stadtplanung des 20. Jahrhunderts in der Ukraine sowie auf einem multidisziplinären Ansatz zur Erforschung des kulturellen Erbes. In den Jahren 2020-2021 kuratierte sie die Enzyklopädie der ukrainischen Architektur, ein multimediales Online-Projekt, das sich mit Architektur, Geschichte, Kritik, Kino und bildender Kunst befasste.

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Stephan Trüby ist Professor für Architektur und Kulturtheorie und Leiter des Instituts für Grundlagen der modernen Architektur (Entwurf und Theorie) an der Universität Stuttgart. Er promovierte mit einer Arbeit über die Geschichte des Korridors bei Peter Sloterdijk und Heiner Mühlmann. Er lehrte an der HfG Karlsruhe, der Zürcher Hochschule der Künste, der Harvard University und der TU München.

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Sonja Hnilica ist Professorin für Architekturgeschichte und Stadtbaukultur an der TH Lübeck und der Universität zu Lübeck. Zuvor lehrte sie u.a. an der TU Wien, der TU Dortmund und der Universität Heidelberg. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zur Architekturtheorie, zum Städtebau und zur Architektur des 20. Jahrhunderts. Jahrhunderts. 2018 veröffentlichte sie Der Glaube an das Große in der Architektur der Moderne. Großstrukturen der 1960er und 1970er Jahre (Zürich, Park Books).

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Marianne Baumgartner gründete camponovo baumgartner zusammen mit Luca Camponovo 2014 in Zürich. Das Architekturbüro arbeitet an Projekten in verschiedenen Massstäben und verfügt über ein grosses Wissen in der Transformation und Erweiterung bestehender Gebäude. camponovo baumgartner strebt eine ortsspezifische, transdisziplinäre und spezifische Architektur an. Marianne studierte von 2002 bis 2009 Architektur an der ETH Zürich, wo sie von 2010 bis 2012 auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war.

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Jan De Vylder ist ein flämischer Architekt mit Sitz in Gent und Brüssel, Belgien. Er gründete 2010 zusammen mit Inge Vinck und Jo Taillieu das Büro »architecten de vylder vinck taillieu« und vor kurzem »architecten jan de vylder inge vinck«. Er hat mehrere Projekte in Belgien und im Ausland realisiert und seine Arbeiten wurden in renommierten internationalen Galerien ausgestellt. Jan hat an der Sint-Lucas School for Architecture in Gent und Brüssel, an der TU Delft, an der EPFL Lausanne und an der Accademia di Architettura di Mendrisio unterrichtet und ist seit 2017 Dozent an der ETH Zürich.

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Beatriz Colomina ist Architekturtheoretikerin, Professorin für Geschichte und Theorie an der Princeton University School of Architecture und Gründungsdirektorin des dortigen Studiengangs Medien und Modernität.

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Martin Murrenhoff ist Architekt und Stadtforscher. Er studierte an der TU Berlin, wo er seit 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist, derzeit am Labor für Integrative Architektur (LIA). In seinem Dissertationsprojekt »Die tiefe Stadt« (TU München / Betreuung Stephan Trüby) untersucht er die unterirdische Dimension von Architektur und Stadt. Als Architekt hat er u.a. für OMA und AMO in Rotterdam gearbeitet.

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Uta Leconte ist Kulturtheoretikerin, Autorin und Herausgeberin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Architektur als kulturelle Praxis in Prozessen der Globalisierung, Transformation und Instabilität seit den 1970er Jahren. In ihrer Forschung und Lehre an der TU München beschäftigt sie sich mit Gleichheit und Intersektionalität in der Architekturausbildung und der transformativen Wirkung von Architekturpädagogik in den 1970er Jahren und heute. Sie promovierte mit einer Arbeit über »World Trade Centerness. Repercussions of the Twin Towers«.

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Zvi Efrat ist Partner bei Efrat-Kowalsky Architects (EKA) und war von 2002 bis 2010 Leiter der Abteilung für Architektur an der Bezalel Academy in Jerusalem. Sein Buch »The Israeli Project: Building and Architecture 1948-1973« wurde 2004 auf Hebräisch veröffentlicht. Sein Buch »The Object of Zionism, The Architecture of Israel« wurde 2018 veröffentlicht. Zu den jüngsten Projekten seines Büros gehören: Performing Arts Campus in Jerusalem, Erneuerung und Erweiterung des Israel Museums in Jerusalem, das Ramat-Gan Museum für israelische Kunst, das Holocaust Museum in Thessaloniki, Griechenland.

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