Prisma
Zwischennutzung der ehemaligen Schwabenbräu-Passage
Der Verein Fläche e. V. zeigt mit dem »PRISMA« in Stuttgart-Bad Cannstatt, wie leerstehende Immobilien in zentraler Lage nicht als Problem, sondern als Chance für die Stadtentwicklung genutzt werden können. In der ehemaligen Schwabenbräu-Passage entwickelt der Fläche e.V. ein Zwischennutzungskonzept, das neue Nutzungen erprobt und den Bestand aktiviert. Dabei steht ein respektvoller Umgang mit der vorhandenen Baukultur im Vordergrund: Minimalinvasive Eingriffe sichern räumliche Qualitäten und machen den Ort neu nutzbar.
Anstelle von Abriss und Neubau setzt der Verein beim PRISMA auf Transformation und Ressourcenschonung. Bestehende materielle und kulturelle Potenziale werden erhalten und weiterentwickelt. Frühzeitig eingebunden waren und sind Akteur:innen aus Verwaltung, Initiativen, Förderung und Nutzung. So entstehen kollektive Entscheidungsprozesse und neue Kooperationen.
Das offene Nutzungskonzept schafft niedrigschwelligen Zugang zu Kunst, Kultur und gemeinschaftlichen Formaten. Es stärkt Vielfalt und Teilhabe. Als temporäre Zwischennutzung trägt das Projekt dazu bei, urbane Räume wieder zu aktivieren, Mitgestaltung erfahrbar zu machen und neue Perspektiven für den Umgang mit Leerstand zu entwickeln.
PRISMA aktiviert den Ort, macht Mitgestaltung erfahrbar und entwickelt neue Strategien für den Umgang mit Leerstand. Die Nutzung leerstehender großmaßstäblicher Immobilien ist international eine Herausforderung. PRISMA liefert konkrete Ansätze für die Transformation solcher Immobilien.
Kontakt
Fläche e.V.
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Planerische und architektonische Begleitung:
STUDIO CROSS SCALE
Sascha Bauer, Architekt BDA
Sophienstraße 24B
70178 Stuttgart
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