Quartier Stollweg Eins

In Reutlingen soll das Stoll-Areal, der ehemalige Firmensitz des Flachstrickmaschinenherstellers Stoll am Fluss Echaz, zu einem gemischten Quartier umgebaut werden. Das Areal wird frei, da Stoll seinen Firmensitz ins Industriegebiet Reutlingen-Betzingen verlagert. Geplant sind vielfältige Nutzungen, die auch das Umfeld des künftigen Quartiers bereichern. Auf dem fast zwei Hektar großen Areal sollen beispielsweise Co-Working-Spaces, Wohnraum und Möglichkeiten für Co-Living, ein medizinisches Versorgungszentrum, Gastronomie und ein Museum der Industriegeschichte Stollwerk realisiert werden. Eine Außenterrasse am Wasser schafft Aufenthaltsqualität, ein Basketball-Court im Sommer wird zur Eislauffläche im Winter.

Bauweise, Materialien und Energiekonzeption werden unter ökologischen Gesichtspunkten geplant und ausgewählt. Die Bestandsgebäude sollen weitgehend erhalten, energetisch saniert und technisch modernisiert werden. Beim Abriss der nicht erhaltenswerten Gebäude werden die anfallenden Materialien, wenn möglich, für den Neubau wiederverwendet. Ein intelligenter Wasserkreislauf soll das Quartier zur Optimierung des Wasserverbrauches vernetzen. Geplant sind begrünte Dachflächen und Fassaden sowie ein Mobilitätszentrum, das Car-Sharing, Bike-Sharing, Ladestationen und ein Parkhaus für Fahrräder und Autos verbindet.

Auch wenn Reutlingen außerhalb der Region Stuttgart liegt, wurde das Vorhaben in das Netz der IBA’27 aufgenommen. Es dient als Referenzprojekt für die Möglichkeiten und Chancen, die eine Umnutzung von ehemaligen Industriegeländen bietet. Das Vorhaben kann damit die Sammlung von relevanten Zukunftsideen der IBA’27 bereichern.

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Generalplaner, Architekten, Consultants
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