Richtfest beim Klett-Areal
Am 16. Juli war es so weit: Beim Klett-Areal im Stuttgarter Westen wurde Richtfest gefeiert. Die Dächer zweier Gebäude sind geschlossen. Das ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass das neue Quartier am traditionsreichen Standort auf die Zielgerade einbiegt.
Mit Richtspruch, Glaswurf und Richtkrone wurde gefeiert. Handwerkerinnen und Handwerker, Planende und alle, die am Projekt beteiligt sind, stießen gemeinsam auf den Baufortschritt an. Vor allem aber ging es an diesem Tag um eines: Danke zu sagen an die Menschen, die die Baustelle jeden Tag am Laufen halten.
Die Weiterentwicklung des innerstädtischen Stammsitzes der Klett-Gruppe ist ein Statement. Nach dem Entwurf von Bruno Fioretti Marquez setzt Klett auf Weiterentwicklung statt Abriss. So entsteht eine offene, flexible Arbeitsumgebung mit mehr Raum für Begegnung und Austausch. Dafür werden einzelne Gebäude zurück- oder umgebaut. Sie machen Platz für einen Baumhain, Sitzgelegenheiten und grüne, klimaaktive Flächen. Dazu kommt ein kompakter Neubau aus Abbruchmaterial. Das Ergebnis: mitten in der Stadt ein grüner, weitgehend autofreier Arbeitsort.
Die Klett-Gruppe zeigt damit, wie sich ein gewachsener innerstädtischer Standort nachhaltig weiterentwickeln lässt. Die IBA’27 begleitet das Projekt.


Thea Leisinger / IBA’27-Team
