12.02.26

Neckarbädle e.V. erhält den Bürgerpreis

»Stuttgart braucht dieses tolle Projekt!« – solche und andere begeisterte Stimmen waren bei der Verleihung des Bürgerpreises im Porsche Museum oft zu hören. Der junge Verein Neckarbädle e.V. erhielt einen der drei Preise der Bürgerstiftung Stuttgart für das geplante Flussschwimmbad. Ausgezeichnet wurden das Konzept und das Engagement des Vereins für die Stadtgesellschaft. »Alle sollen im Neckarwasser baden können«, so der Wunsch der Planer:innen und Aktivist:innen. Als Standort eignet sich die Anlegestelle am Mühlsteg in Stuttgart-Bad Cannstatt ideal. Das schwimmende Freibad richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche aus Neckarvorstadt und Altstadt Bad Cannstatt und soll ihnen Aufmerksamkeit und Wertschätzung schenken. Für das Badeboot soll das Neckarwasser aufbereitet und erwärmt werden. Laut neuesten Untersuchungen des Vereins Neckarinsel weist der Neckar an 70  Prozent der Tage eine sehr gute Badewasserqualität auf.

Das Badeschiff soll zudem helfen, das schlechte Image des Neckars zu verbessern. Das Neckarbädle ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Flussschwimmbad am Neckar, wie es in Städten wie Paris, Basel oder Zürich längst Realität ist. Jetzt werden tat- und finanzkräftige Unterstützer:innen aus Zivilgesellschaft, Forschung und Wirtschaft gesucht, die das ehrgeizige Projekt gemeinsam realisieren.

Das Neckarbädle ist ein Vorhaben im IBA’27-Netz.

Marléne Witry, Vorständin des Vereins Necakarbädle e.V., freut sich über die Wertschätzung durch den Bürgerpreis.

Hans Peter Künkele / IBA’27-Team

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