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Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal

Menschen in einem Gartenbereich bei einem Event, umgeben von Ständen und farbenfrohen Dekorationen.

Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal

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Vom Amtsgebäude zum Stadtteilzentrum

In Stuttgart-Süd wird ein 1,5 Hektar großes Areal frei. Die Bürgerinitiative »Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal« möchte es gemeinsam mit der Stadt zu einem Stadtteilzentrum entwickeln, das Raum zum Wohnen, Arbeiten und Gestalten bietet und allen im Viertel offensteht.

Zwischen Erwin-Schöttle-Platz, Gebrüder-Schmid-Zentrum und Heslacher Stadtbad ziehen nach und nach das Statistische Landesamt und die Universität Stuttgart aus. Dadurch wird mitten im Stadtteil eine große Fläche für neue Nutzungen frei. Die Stadt Stuttgart hat in ihrer »Potenzialanalyse Wohnen«, die nach Flächen für neue Wohnungen in der Stadt sucht, das Ensemble bereits hervorgehoben.

Die Bürgerinitiative »Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal« sieht hier eine noch größere Chance. Seit ihrer Gründung 2021 setzt sie sich dafür ein, das Gelände zu einem lebendigen Stadtteilzentrum zu machen, das ins ganze Viertel ausstrahlt. Sie will dort Raum schaffen zum Wohnen und Arbeiten, für Kunst und Kreativität – offen für alle Menschen im Stadtteil. Ihr Ansatz: Bürger:innen und Stadtverwaltung planen gemeinsam und öffnen das Gelände mutig für Nutzungen, die vielen Menschen zugutekommen.

Beginnen möchte die Initiative mit dem vierstöckigen Bürogebäude des Statistischen Landesamts. Sie will es erhalten und schon nutzen, bevor die weitere Planung steht. Nach einem Umbau will sie dort auch neue, zeitgemäße Wohnformen ermöglichen. So wächst das künftige Zentrum Schritt für Schritt aus dem Bestand heraus.

Das Besondere am Schoettle-Areal: Hier treiben Bürger:innen die Entwicklung einer öffentlichen Fläche selbst voran – und sie beginnen nicht mit Abriss und Neubau, sondern mit dem Gebäude, das schon da ist.

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