16.01.26
Medieninformation

Zwei Jahre IBA’27 mitten in der Stadt

Nach zwei erfolgreichen Jahren hat die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) am Donnerstag, 15.01.26, ihren Ausstellungsraum in der Calwer Straße mit einer Finissage geschlossen. Als Zwischennutzung einer Ladenfläche in prominenter Innenstadtlage in Stuttgart machte der »Raum der IBA’27« die Projekte wie auch die Themen des Bauens, Wohnens und der Stadtentwicklung für ein breites Publikum zugänglich. Bei der Finissage wurde deutlich: Die Bauausstellung bleibt auch 2026 sichtbar, während sie die Planungen für das Ausstellungsjahr 2027 weiter vorantreibt.

Ziel der Präsenz in der Calwer Straße war es, die Projekte und Themen während der Entwicklungsphase der IBA für ein breites Publikum sichtbar zu machen. Eine niederschwellige Dauerausstellung vermittelte die Ziele, Themen und Projekte der IBA’27. Ergänzend gab es wechselnde Ausstellungen, etwa zu neuen Baumaterialien. Auch anschauliche Modelle wurden präsentiert, zuletzt ein großes studentisches Städtebaumodell zum »Quartier der Generationen« in Schorndorf sowie das Modell des künftigen Weissenhof.Forum des Architekturbüros Barkow Leibinger.

Andreas Hofer, Intendant der IBA’27, bilanzierte bei der Finissage die Erfahrungen: »Die große Ausstellung in der Königstraße 1C zu unserem ersten IBA-Festival im Sommer 2023 hat uns gezeigt: In einer Phase, in der noch nicht viel Gebautes zu sehen ist, brauchen wir einen Ort, an dem Menschen die IBA’27 und ihre Projekte und Themen direkt erleben können. Der Raum in der Calwer Straße hat genau das ermöglicht.« Zahlreiche Gäste nutzten geplante oder spontane Besuche, um sich über die IBA zu informieren und mit dem Team ins Gespräch zu kommen. Auch die öffentlichen Führungen, Projektvorstellungen sowie der Workshopraum im Obergeschoss wurden gut angenommen. »Nicht zuletzt für Delegationen und Besuchsgruppen aus der Region, aus Deutschland und dem Ausland war der Raum eine viel gefragte Anlaufstelle«, so Hofer.

Ein Ort für Austausch und Begegnung

Neben dem Ausstellungsbetrieb entwickelte sich der Raum zu einem lebendigen Ort des Austauschs. Zur Langen Nacht der Museen 2024 und 2025 bildeten sich regelrechte Schlangen vor der Tür. Beliebt waren auch die monatlichen »After Work«-Veranstaltungen, die kurze fachliche Impulse mit Austausch und Vernetzung verbanden. Beim zweiten IBA-Festival im Mai 2025 fungierte der Raum als zentrale Anlaufstelle, ergänzt durch den mobilen Lernraum »Wood.ii« des IBA’27 Friends e.V. , der insbesondere Schulklassen ansprach. Mit Aktionen im Außenraum – vom Tischtennisturnier bis zur Parcours-Ausstellung »Ça bouge en ville – Bewegt euch!« – wurde die Calwer Straße zu einem Ort lebendiger Begegnung.

Dr. Gabriele König, Geschäftsführerin der IBA’27, sagte: »Als ich im März 2025 zur IBA kam, war der Raum bereits gut etabliert. Dass die IBA’27 diese Möglichkeit hatte und der Raum von so vielen Menschen angenommen wurde, zeigt das große Interesse an ihren Themen. Die IBA auch im Jahr 2026 sichtbar zu halten, ist wichtig. Der Raum schließt, aber die Präsenz der Bauausstellung in Stadt und Region geht weiter. Denn die IBA’27 richtet sich nicht nur an die Fachwelt, sondern an die breite Bevölkerung. Die Frage ›Wie wollen wir zusammenleben?‹ war hier sehr gut sichtbar und erlebbar – und das wird es auch 2026 bleiben.«

Auf dem Weg ins Ausstellungsjahr 2027

Bereits ab 17. Januar 2026 informiert das IBA-Team auf der Urlaubsmesse CMT am Stand der Region Stuttgart und lädt die Menschen ein, 2027 auf Entdeckungstour zu gehen. Als Partnerin der Stuttgart Marketing GmbH ist die IBA im März 2026 zudem auf der ITB in Berlin vertreten. Dort können sich Reiseveranstalter über das Ausstellungsjahr informieren. Und ab Herbst 2026 ist die IBA’27 im Haus des Tourismus am Stuttgarter Marktplatz präsent.

Parallel laufen die Vorbereitungen für das Ausstellungsjahr, das vom 24. April bis 30. Oktober 2027 an zahlreichen Orten in der Region erlebbar sein wird. Als zentraler Ort und Ausgangspunkt für Besuche plant die IBA eine große Ausstellung im Erdgeschoss des ehemaligen Kaufhauses an der Eberhardstraße in Stuttgart. Das leerstehende Gebäude, das der Landeshauptstadt Stuttgart gehört, wird erstmals am 21. März 2026 zur Langen Nacht der Museen öffentlich erlebbar: Gäste können das Gebäude mit Führungen erkunden und dort eine Licht- und Toninstallation erleben. Im Laufe des Jahres werden außerdem die Schaufenster des Kaufhauses zunehmend mit IBA-Inhalten bespielt und machen die Bauausstellung bereits vor 2027 vor Ort sichtbar.

Im Jahr 2026 wird die IBA’27 gemeinsam mit vielen Partnerinnen zahlreiche Veranstaltungen anbieten, die Begegnung, Austausch und Vermittlung fördern. Die monatlichen Field Trips der IBA’27 Friends sind dabei ein wichtiger Beitrag: Bei den geführten Touren können Interessierte Projekte und Vorhaben zur IBA erleben. Informationen dazu gibt es auf iba27.de und im monatlichen IBA’27-Newsletter.

Zahlreiche Unterstützerinnen und Förderer

Anlässlich der Finissage des Ausstellungsraums in der Calwer Straße dankten Hofer und König auch den zahlreichen Unterstützerinnen. Die Einrichtung und der Betrieb des Ausstellungsraums wären ohne Unterstützung nicht möglich gewesen. Neben den Mitteln der Gesellschafterinnen und der Förderer der IBA’27 trugen Sponsoringbeiträge aus der Wirtschaft dazu bei. So stellte UnternehmenForm Mobiliar, recyclingfähige Bodenbeläge kamen von Object Carpet, Leuchten von Nimbus. Bei der Baumaterial-Ausstellung gab es Kooperationen unter anderem mit Raumprobe / Material Bank. »Dank dieser vielfältigen Beiträge konnte der Raum als offenes, erlebbares Zentrum der IBA’27 wirken«, so König und Hofer.

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